Mit der Gründung des Regionalwerks Würmtal am 1. April 2012 haben die Gemeinden Gauting, Planegg und Krailling in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken München ihre Stromversorgung nach dem Motto „Aus der Region für die Region“ wieder in die eigenen Hände genommen. Alle drei Kommunen hatten zuvor Konzessionsverträge mit dem E.ON-Konzern, die ausgelaufen waren. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens: Eine langfristig sichere und nachhaltig abgesicherte Energieversorgung, verbunden mit regionaler Wertschöpfung. Das heißt: Ein großer Teil der erwirtschafteten Gewinne fließt in die Region zurück. Darüber hinaus setzt das Regionalwerk auf die Förderung regenerativen Energien. Und auch den Preisvergleich mit der Konkurrenz muss es nicht scheuen. So liegt der aktuelle Grundversorgungstarif von E.ON etwa weit über dem Preis vom Regionalwerk Würmtal. Ein Rechenbeispiel: Mit dem „RW-Strom“-Angebot sparen Kunden bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh gut 86 Euro gegenüber der E.ON-Grundversorgung.
Preiswerte Energie, ökologische Verantwortung und regionale Verbundenheit: Das kommt gut an, wie die große Nachfrage beweist. Obwohl der Startschuss für den Vertrieb erst vor wenigen Monaten gefallen ist, sind bereits über 500 Stromkunden zum Regionalwerk Würmtal gewechselt. Auch der in Planegg beheimatete Schauspieler Elmar Wepper freut sich über den Stromversorger vor der eigenen Haustüre: „Ich finde die Idee, dass sich hier kleine Gemeinden zusammentun, um etwas eigenes zu schaffen, klasse. Denn von Großen abhängig zu sein, ist selten gut: im Leben nicht und in der Wirtschaft auch nicht.“
Sei es die Verbundenheit mit der Region oder die günstigen Tarife: Gründe für einen Wechsel zum Regionalwerk Würmtal gibt es viele. Und durch die kurzen Wege geht das ganz einfach: Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz im Gautinger Bahnhof.