Gauting (06.11.2018) - Im neuen Mehrgenerationencampus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Gauting wird in Zukunft ökologisch und kostengünstig Energie erzeugt. Dies ist das partnerschaftliche Ergebnis aus der Zusammenarbeit zwischen dem BRK und dem Regionalwerk Würmtal.
Zwei Techniken werden eingesetzt: Blockheizkraftwerke erzeugen nicht nur Wärme, wie es normale Heizkessel bisher machen. Sie nutzen die vorhandene Energie und erzeugen damit auch noch Strom – und holen damit so viel Energie aus der Quelle Gas, wie es aktuell nur möglich ist. Und mit Bauteil 2, der im nächsten Jahr in die Grundsteinlegung geht, folgt dann noch Strom aus Photovoltaik-Modulen.
Diese Anlagen werden nach Gesamtfertigstellung beider Bauwerke alle Bereiche innerhalb des Mehrgenerationencampus mit elektrischer Energie und Wärme versorgen. Durch ein sogenanntes Mieterstrommodell können in Zukunft über 40 Wohn- und Geschäftseinheiten in den Gebäuden und damit täglich über 300 Bewohner, Mitarbeiter und Gäste mit nachhaltiger Energie beliefert werden.
Besonders die Gesamtlösung des Regionalwerks gefällt dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Jan Lang: „Das BRK erhält durch das Regionalwerk Würmtal eine optimale Energieversorgung. Da wir so einen kompetenten Partner vor Ort haben, wird uns damit eine Menge Arbeit abgenommen. Auch bei komplizierten Fragen zeigt sich das Regionalwerk immer wieder als zuverlässiger Partner.“
Auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Gauting, Dr. Brigitte Kössinger, zeigt sich bei der symbolischen Einweihung der Anlagen sehr zufrieden: „Mit Hilfe des Regionalwerk Würmtal ist dafür gesorgt, dass sich alle Generationen in den neuen Gebäuden wohlfühlen werden – und das umweltverträglich, kostengünstig und zuverlässig. Wir als Gemeinde schätzen es sehr, dass bei der Gestaltung der Energieversorgung Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit so treffend miteinander vereinbart wurden.“
Die Aufsichtsrätin des Regionalwerk Würmtal und Bürgermeisterin der Gemeinde Krailling, Christine Borst, ergänzt dazu: „Durch den Bau solch effizienter und moderner Anlagen erwirbt das Regionalwerk Wissen, das wiederrum allen drei Trägergemeinden und damit auch direkt allen Bürgern vor Ort zu Gute kommt. Unsere Region gewinnt auch für künftige Investoren an Attraktivität, wenn sie wissen, dass ein kompetenter, lokaler Ansprechpartner in diesen Fachthemen verfügbar ist.“
Und auch der Regionalwerks-Aufsichtsrat und Bürgermeister von Planegg, Heinrich Hofmann, sieht in dem Projekt „ein Vorbild für zukünftige Großbauten“, bei denen es immer wichtiger werde, „Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Mit der Gründung des Regionalwerks haben wir dafür gesorgt, solche Kompetenzen bei uns vor Ort zu entwickeln und auszubauen.“
Das Regionalwerk Würmtal konnte sein Wissen aus bereits zuvor erfolgreich umgesetzten Projekten in den Bau einbringen. Denn neben der Bewirtschaftung der lokalen Stromnetze und dem Vertrieb von Strom und Gas aus ökologischer Erzeugung an Privat- und Gewerbekunden in der Region sind die Konzeption, Beratung, Umsetzung und fortlaufende Betreuung von Projekten mit größeren Trägern das dritte Geschäftsfeld, in dem das Regionalwerk Würmtal seinen Beitrag zur erfolgreichen Energiewende in der Region leistet. Geschäftsführer Marten Jürgens zeigt sich zufrieden: „Für uns ist es wichtig, dass unsere Kunden zufrieden sind. Wir wollen ihnen Lösungen bieten, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Und wenn wir mit unseren Partnern vor Ort wie dem BRK so schnell passgenaue Lösungen auf die Beine stellen können, dann gibt das ein gutes Gefühl.“
Ansprechpartner:
Regionalwerk Würmtal GmbH & Co.KG, Geschäftsführer Herr Marten Jürgens,
Bahnhofplatz 1, 82131 Gauting
Tel: 089 / 452 08 36-0 / Email: info@rw-wuermtal.de
